Anbringen der Decken
Dieser Schritt besteht in der provisorischen Befestigung des Bezuges, um sie im Raum zu positionieren.
 
- Diese Befestigungsstellen werden nach und nach überarbeitet, um die Taschen zwischen
   den Stellen zu beseitigen.
- Bei sehr großflächigen Räumen kann man eine Teleskopstange zur Hilfe nehmen, um die Decke abzustützen.
- Bei großen Räumen ist es außerdem empfehlenswert, doppelt gelegte Stellen vorzusehen, d.h. die Decke
  in der Rille des   Profils für die ersten Stellen 1, 2 und 3 doppelt legen.
- Räume mit komplexen geometrischen Formen:

Spannen der Decken
Nachdem die Positionierung der Decken ausgeführt wurde, ist mit dem ,,Verschließen" der Decke zu beginnen. Dieser Schritt besteht darin, die Decke in die Rille des Profils einzudrücken. Bei Beachtung einer einfachen Reihenfolge lässt sich dank der ,,Mechanik" der Decke die perfekte Spannung erhalten.
Die Installation beginnt und endet stets in einer Ecke!

Räume mit komplexen geometrischen Formen:
Genau wie bei der Positionierung muss stets mit den größten Flächen begonnen werden.

Für den Übergang von Fläche A zu Fläche B ist das Einschneiden der Decke an der einspringenden Ecke erforderlich, um den Bezug an der Fläche B anbringen zu können.

Das Einschneideprinzip in der Ecke entspricht dem bei der Verlegung von Teppichboden angewendeten Verfahren.

Abb.1: Die decke positionieren, und dabei so weit wie möglich der Ecke annähern.
Abb.2: Die Decke zur Ecke hin abschneiden, dabei genügend Spielraum vorsehen.
Abb.3: Die Verlegung der Decke von der Ecke ausgehend fortsetzen.
Abb.4: Die Verlegung abschließen.

Verarbeiten und Schließen der Ecken

Wichtig
Die Spachtel stets tief in die Profilrille drücken und beim Drehen der Spachtel gleichmäßig Druck ausüben. Stimmt der Einfallwinkel der Spachtel mit dem Profil gleitet der Belag von alleine in die Nut.

Bemerkung
Außenecken werden zuletzt verarbeitet, nachdem das ,,Schließen" ausgeführt wurde. Innenecken werden während dem ,,Schließen" verarbeitet.

Thermoschrumpfen
Die Profile dürfen nicht überhitzt werden! An Stellen, wo die Ecke nicht befestigt ist, muss bei der Thermoschrumpfung aufgepasst werden.

Schließen der Ecken
Wegen der Spannung und dem Zuschneiden verlangen Innen- und Außenecken eine besondere Aufmerksamkeit.

Innen- und Außenecken
Um ein Zerreißen des Spanntuchs zu vermieden muss nur der Belagsüberschuss 2 bis 3 cm vor den Ecken sorgfältig in die Profilrille gedrückt werden, ohne die Spachtel zu drehen.

Endausführung
Die Endbearbeitung wird nach dem Thermoschrumpfen mit dem Cutter ausgeführt. Der Belagsüberschuss wird über den gesamten Umfang entlang der Profilkanten weg geschnitten, wobei das Spanntuch mit einer Tapezierspachtel geschützt wird.